my mind is three poplar trees, 2018

Die Farbfotopapier-Arbeiten greifen die Wirkung des Lichts im Fotolabor als
visuelle Interventionen auf.

In my mind is three poplar trees I, 2019 heben sich im Zentrum der Arbeit feine Linien ab, die zwei Rechtecke bilden. Sie empfinden den Lichteinfall nach, der durch Ritzen in der Verdunkelung des
Labors eindringt und erst nach langem Aufenthalt im Dunkeln wahrgenommen wird.

Der rote Streifen am rechten Bildrand entsteht durch die Filterung der ersten Zentimeter des Fotopapiers durch das Oberlicht im Labor, das sich in die Kiste, die das aufgerollte Papier enthält drängt.
Die so vorbelichtete Partie während der Belichtung abgedeckt und vor dem Verschwinden durch Überbelichtung bewahrt.

In poplar trees II, wurde der Streifen in die Mitte der Arbeit „versetzt“.
Mit Masken wurde die Partie abgedeckt und separat belichtet. Um ein vielfaches vergrößert zeichnen sich zart die Umrisse des Klebestreifens ab, mit denen die Maske auf einer Glasplatte befestigt wurde, die in den Belichter eingesetzt wird.

Die gezeichneten Bäume wachsen vor meinem Atelierfenster, ich blicke auf sie, immer, wenn ich im Atelier arbeite. Ich verbinde in den Arbeiten meine Arbeitsräume, die für mich Inspirationsquellen sind.

my mind is three poplar trees I (from the series) - c-print; analogue unique; 127 x 175 cm; 2018

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my mind is three poplar trees III (from the series) - c-print; analogue unique; 127 x 175 cm; 2018

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my mind is three poplar trees II (from the series) - c-print; analogue unique; 127 x 175 cm; 2018

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